So wird die Direktansprache erfolgreich

Mit diesen 4 Tipps wird das Active Sourcing erfolgreich

Im Bereich human Ressource, kurz HR nimmt das Active Sourcing zu deutsch die Direktansprache immer größeren Raum ein. Die Experteer Schweiz GmbH hat mit einer Studie ermittelt, dass 97 % aller Kaderkräfte per Ansprache gefunden werden. Viele Kandidaten gehen verloren, da es an Diskretion mangelt. Das Ergebnis der Studie zeigt an, wie eine Direktansprache vom ersten Kontakt bis zum Vertragsabschluss erfolgreich verläuft.

1. Beim Erstkontakt diskret vorgehen.

Wenn mögliche Kandidaten am Arbeitsplatz oder über berufliche Kontakte angesprochen werden, empfinden die meisten Kandidaten dies als unseriös. Kandidaten werden lieber über soziale Netzwerke oder ihre private E-Mail-Adresse angesprochen. Dadurch hat der angesprochene Zeit sich mit der Anfrage und den Fakten zu beschäftigen.

2. Die Ansprache sollte individuell erfolgen.

Wer die private E-Mail-Adresse zur Ansprache nutzt hat erst einen Teilerfolg erzielt. Wer ein paar Zeilen mit Bitte um Antwort schickt, wird weniger erfolgreich sein. Der Erstkontakt sollte bereits Informationen erhalten, wie die Branche, den Aufgabenbereich und den Arbeitsort enthalten. Besonders wichtig ist, die individuelle Ansprache. Der Angesprochene soll nicht das Gefühl haben einer von vielen zu sein. Mögliche Fragen können gleich beantwortet werden. Beispielsweise wird der Angesprochene sich fragen, warum ausgerechnet er angesprochen wurde.

3. Auf dem weiteren Weg ist wichtig: Konkret bleiben.

Nach dem ersten Kontakt sollte es zeitnah zu Gesprächen kommen. Wer sich selber bewirbt, rechnet nicht mit einer schnellen Rückmeldung, wer angesprochen wurde hingegen schon. Die durchschnittliche Zeitspanne sollte bei einer Woche liegen. Damit zeigt das Unternehmen dem Kandidaten, dass seine Zeit und sein Interesse geschätzt werden. Der Kandidat sollte gezeigt bekommen, dass es genaue Pläne für die Zusammenarbeit gibt, ansonsten wirkt dies unseriös und die Chancen für den Abschluss sinkt.

4. Letzter Tipp: offen kommunizieren

Es sollte auf jeden Fall offen mit dem Kandidaten kommuniziert werden. Dabei ist es egal, ob sich das Unternehmen für den Kandidaten entscheidet oder gegen ihn. Der Bewerbungsprozess muss offen sein und für den Kandidaten nachvollziehbar, damit er jederzeit weiß, wo er steht. Recruiter überbringen gerne positive Nachrichten und übergehen gerne negative Nachrichte, sprich sie sagen nur den Kandidaten Bescheid, mit denen ein Vertragsabschluss zustande kommt. Ein guter Recruiter hat einen Kandidatenpool und pflegt eine Kontakthistorie. Dadurch bleibt er mit den Kandidaten in Kontakt und verhindert doppelte Ansprachen. Die Studie der Experteer Schweiz GmbH ist eine wichtige Informationsquelle für Headhunter. Es enthält wichtige Meinungen von betroffenen Personen. Was ist bei den Befragten beim Active Sourcing gut angekommen und was nicht? Diese Tipps sollten daher zur Inspiration genutzt werden. Wenn ein Headhunter sie bei seinen nächsten Direktansprachen nutzt wird dies seine Erfolgschancen enorm erhöhen, was eine Win-Win-Situation für den Headhunter und den Angesprochenen ist. Es lohnt sich also, das eigene Vorgehen in der Direktansprache einmal zu überdenken.

Veröffentlicht unter Büro

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.